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Elektronisch improvisiert

31. März 2014
Beim Improvisationsworkshop für elektronische Musik zeigten sich die Schülerinnen und Schüler des Leonardo da Vinci Gymnasiums kreativ: Innerhalb eines Tages entwickelten die Zehntklässler eine eigene Musikperformance. Professionelle Unterstützung gab es dabei von der Mannheimer Band nujuice.  

Mit großen Augen betraten die Zehntklässler am Donnerstagmorgen (20.03.) ihren Musiksaal im Leonardo da Vinci Gymnasium. In der Mitte des Raumes wartete eine ganze Reihe an Synthesizern, Drum Pads, iPads, Computern und Controllern darauf, von ihnen bedient zu werden. Professionell unterstützt von der Mannheimer Band nujuice, sollten die Schüler an diesem Tag lernen, dass elektronische Musik nicht nur durch ausgiebige Bastelei am Computer entsteht, sondern auch durch spontanes Musizieren mit Gesang und Instrumenten. 

Doch bevor es richtig losging, gab es zunächst eine kurze theoretische Einführung zu rhythmischen und tonalen Grundlagen. Durch Singen und sogenannter Bodypercussion, der Klangerzeugung am eigenen Körper durch den Einsatz von Händen und Füßen, sollten die Schüler auf das Musizieren vorbereitet werden. An den Instrumenten selbst hatten die 12 Jungen und Mädchen dann freie Hand: Um ihnen möglichst viel Raum für eigene Improvisationen zu ermöglichen, erhielten sie keine konkreten Vorgaben von den Dozenten. Stattdessen suchten sie sich ihre Melodien und Klänge selbst aus und einigten sich anschließend mit ihren Klassenkameraden auf einen Ablauf. Dabei zeigten die Schüler viel Geschick und Ideenreichtum und so dauerte es nicht lange, bis die erste eigene Performance stand.

Impulse gab es dabei von den Bandmitglieder Stjerne Giesel, Ephraim Giepen, Zacharias Zschenderlein, Daniel Wetzel und Frank Dorn. Dass die es wissen müssen, wie’s geht, zeigt ein Blick auf die Historie der Band: Das fünfköpfige Ensemble, das bereits seit fünf Jahren besteht, konzentriert sich auf die Produktion elektronischer Musik und improvisiert seine Konzerte mittlerweile komplett. 

Höhepunkt des Workshops war dann die Aufnahme einer Improvisations-Session. Dabei stand die Klasse vor den gleichen Herausforderungen wie eine echte Band: „Unter Zeitdruck mussten Entscheidungen getroffen und Kompromisse gefunden werden. Dabei musste jeder einzelne Verantwortung übernehmen. Eine wichtige Erfahrung für alle Schüler“, kommentiert der Musiker Frank Dorn, der auch der Musiklehrer der Klasse ist.  

Begeisterung zeigte sich auch unter den Schülern: „Jetzt weiß ich endlich wie meine Lieblingsmusik entsteht. Der Improvisations-Workshop wird mir immer in Erinnerung bleiben“, schmunzelt Eliza Wichary. 

Und damit der selbst gebastelte Ohrwurm auch noch in den eigenen vier Wänden nachklingt, durfte am Ende des Tages jeder seine Aufnahme als klangliches Souvenir mit nach Hause nehmen.  

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