Auftaktveranstaltung Vortragsreihe zum Thema Hochbegabung
(Neckargemünd, 20.01.2010) Wie können hochbegabte Schüler erkannt werden und wie kann man ihnen zu einem möglichst frühen Zeitpunkt eine adäquate Förderung zukommen lassen? Mit diesen und weiteren interessanten Fragen eröffnete Dr. Aiga Stapf ihren Vortrag mit dem Thema „Frühe Förderung hochbegabter und besonders begabter Kinder“ in der SRH Aula Neckargemünd.
Dr. Aiga Stapf informierte die Zuhörer über spezielle Merkmale dieser Schüler sowohl in Bezug auf ihre kognitiven Fähigkeiten als auch in Hinsicht auf deren Verhaltensauffälligkeiten. Ergänzend skizzierte sie typische Probleme, die besonders in Kindergarten und Schule zu beobachten sind.
„Für die persönliche Entfaltung und vor allem für die Entwicklungsförderung ist es enorm wichtig, dass die Fähigkeiten besonders begabter Kinder sehr früh erkannt werden“, macht Dr.Aiga Stapf ihren Ansatz deutlich.
Besondere Beobachtungsgabe, Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, zeichnen solche Kinder aus, wenn sie wirklich hochbegabt sind. Aus diesem Grund suchen sie auch intensiv nach „geistiger Nahrung“ – sollten sie diesbezüglich unterfordert werden, kann das für sie bereits im Kindergartenalter zur Qual werden.
„Hochbegabte Kinder fragen nicht nur sehr viel, sondern auch sehr qualifiziert und sie sind deshalb auch ständig auf der Suche nach qualifizierten Antworten“, erläutert Aiga Stapf ein weiteres Merkmal dieser besonders begabten Kinder.
Ob jetzt ein Kind letztendlich hochbegabt ist oder nicht, lässt sich mit Hilfe eines professionellen Tests, wie er im Kompetenzzentrum des Leonardo da Vinci Gymnasiums in Neckargemünd durchgeführt werden kann, ermittelt.
Der Schulleiter des Leonardo da Vinci Gymnasiums Ulrich Müller bedankte sich bei den Besuchern, der Referentin und wies auch gleich auf den nächsten Termin dieser Vortragsreihe hin – am 27. April 2010 äußert sich die bekannte Schweizerin Joelle Huser zu diesem Thema in Neckargemünd.


