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Schüler fragen – Experten antworten

Prof.Dr. Jörg M. Winterberg, Rektor der SRH Hochschule Heidelberg

(Neckargemünd, 15.12.2009) Die Schüler waren in diesem Fall von der Stephen-Hawking-Schule sowie dem Leonardo da Vinci Gymnasium und der Experte hieß Prof.Dr. Jörg M. Winterberg, Rektor der SRH Hochschule Heidelberg.

Es ging um die zurzeit hochaktuellen Themen wie Bachelor. Master, Universität oder Fachhochschule.

Professor Winterberg begann seinen Vortrag, indem er die unterschiedlichen Möglichkeiten ein Studium in Deutschland zu absolvieren, aufzeigte.

„Welche Studienmöglichkeit ein Student letztendlich ergreift, ob Universität, Fachhochschule oder vielleicht die an einer Berufsakademie, kann niemand einem Studienanfänger raten. Vielmehr muss sich der Interessent ausgiebig über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, um den für ihn individuell passenden Studienort zu wählen“, machte Winterberg den Schülern deutlich.

Bei den Vergleichen entscheiden dann Kriterien wie Studienqualität, Zahl der Studierenden pro Studiengang, Betreuungsqualität, Dauer des Studiums, Wertigkeit des Abschlusses, mehr wissenschaftliche oder mehr praxisbezogene Ausrichtung um nur einige zu nennen.

Grundsätzlich empfahl Professor Winterberg den Schülern, auf jeden Fall ein Studium zu absolvieren, da mit steigender Qualifikation auch die Wahlmöglichkeit des späteren Berufsfeldes zunimmt.

In der Folge stellte er die Kriterien der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge vor und inwiefern sie sich von den bisherigen Universitäts- bzw. Diplomstudiengängen unterscheiden. Winterberg informierte die interessierten Zuhörer darüber, dass es sich bei Bachelor/ Master um ein modulares System handelt, in dem die Studierenden in Kursen sogenannte Credits erwerben, die wiederum die Wochenstundenzahl der Kurse widerspiegeln. In den einzelnen Kursen finden dann auch Prüfungen statt – sobald sie dann die erforderliche Anzahl Credits erworben und ihre Abschlussarbeit geschrieben haben, gilt das Studium als absolviert, das heißt die bis dato bekannten zentralen Abschlussprüfungen entfallen.

Professor Winterberg berichtete dann noch über das „Heidelberger Modell“ und stellte die SRH Fachhochschule Heidelberg vor – danach gab es genügend Raum für Fragen.

Dass diese Veranstaltung höchstinteressant war, zeigte sich zum einen an der hohen Teilnehmerzahl von Schülern und Lehrern und zum anderen an den sehr vielseitigen, interessanten und nicht enden wollenden Fragen.

 

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