SRH investierte 4,5 Mio. Euro:
(Neckargemünd, 19.02.2009)
Der Umbau setzt Maßstäbe in der Metropolregion
Ein Megaprojekt hat die SRH mit ihren Einrichtungen Berufsbildungswerk und Stephen-Hawking-Schule gestemmt: Knapp 4,5 Mio. Euro ließ sich die Holding den Umbau von Sport-, Physiotherapie- und Bewegungsbadbereich kosten. Im Mai 2007 startete man mit der umfangreichen Sanierung, nachdem klar war, dass das Hallenschwimmbad in eine zweite Sporthalle umgestaltet werden solle. In einer Einweihungsfeier betonten die verantwortlichen Geschäftsführer, Gertrud Hilser für die Stephen-Hawking-Schule, und Jörg Porath für das Berufsbildungswerk die gemeinsame Anstrengung, denn trotz Umbauphase musste der Betrieb in den genannten Bereichen weitergehen. Architektin Ellen Unterstab räumte ein, dass das für alle Beteiligten mitunter nervenaufreibend war und ziemlich anstrengend. Der vorgegebenen Kosten- wie Zeitrahmen konnte aber eingehalten werden.
Die SRH nutzte den Anlass sich auch von zwei langjährigen und verdienten Mitarbeitern, die in den Ruhestand getreten sind, ganz offiziell zu verabschieden. Gertrud Hilser würdigte das Wirken von Bernhard Gawellek, der zunächst als Medienpädagoge später als Leiter des IT (Informationstechnik)-Bereiches für optimale Kommunikation, aber auch in seiner Rolle als Verfechter dieser Technologie für die beständige Weiterentwicklung im Bildungsbereich sorgte. Ein Kollege hoher Wertschätzung war auch Gerd Steringer, der Leiter des technischen Services. Jörg Porath zählte die umfangreichen Sanierungen und Modernisierungen des Hauses auf, an denen dieser maßgeblich mitbeteiligt war. Er nannte ihn einen Traditionalist und soliden Mitarbeiter, der manches auch beispielhaft initiierte wie die Beheizung durch ein Blockheizkraftwerk. Die beiden Ruheständler zählten zum Kreis der Ehrengäste, unter denen auch Bürgermeister Horst Althoff begrüßt werden konnte.
Porath hatte in besonderer Weise Prof. Klaus Hekking, dem Vorsitzenden der SRH-Holding zu danken, für dessen Entscheidung in Neckargemünd eine so umfangreiche Modernisierung durchzuführen. Hierdurch seien Maßstäbe in der Metropolregion und darüber hinaus gesetzt worden. Klaus Hekking habe es aber nicht nur bei der Berauftragung des Architekturbüros belassen, sondern sich auch persönlich um die Maßnahme gekümmert. Porath wies auf das wohl durchdachte Farbkonzept hin, das Frische und Lebendigkeit in die Räumlichkeiten bringe. Ein Dankeschön galt letztlich allen Mitwirkenden, auch Heidrun Will vom Immobilien- und Gebäudemanagement der SRH, die sich bei der Umsetzung der Sanierung eingebracht hatten.
Prof. Klaus Hekking erinnerte an die Vorgeschichte der Sanierung, der die nicht von allen gern gesehene Schließung des Schwimmbades vorausging und entschuldigte sich im Nachhinein für die auch emotional geführte Auseinandersetzung. Dennoch sei es wichtig gewesen, Prioritäten zu setzen. Begeistert zeigte er sich von der Umsetzung durch das Architekturbüro Donnig und Unterstab (Raststatt) und betonte die Bedeutung einer farblich gut abgestimmten lichtvollen Umgebung, die allerbeste Voraussetzungen für die fachliche Arbeit schaffe.
Architektin Unterstab berichtete von den insgesamt fünf Bauabschnitten mit Unterabschnitten ab Mai 2007. Rund 3000 qm der 35 Jahre alten Räumlichkeiten wurden bis auf den Rohbau zurückgeführt und ein neues Raumstrukturprogramm umgesetzt, das im Sportbereich, Physiotherapie und Bewegungsbad neue Schwerpunkte setzt und eine verbesserte Nutzung der vorhandenen Fläche ermöglicht. Sie hob auch die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern im Physiotherapiebereich hervor, die sich mit Ideen bei der Konzeption einbrachten. Neben einer zweiten Sporthalle inklusive Action-Center mit Trampolin und Bungee-Anlage können die SRH Einrichtungen nun auf eine weitere Gymnastikhalle, auf einen komplett umgestalteten Physiotherapiebereich mit Fitness-Gerätepark und ein Bewegungsbad mit angeschlossenem Saunabereich zurückgreifen.
Anna Haasemann-Dunka

